Erscheint am 30. November 2026

Deutschland steuert auf eine Nachfolgekrise zu.

Von zehn Unternehmen, die einen Käufer suchen, wird bald nur noch eines oder zwei einen finden.

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Die Zahlen hinter der Krise

186.000

Unternehmen stehen laut IfM Bonn zwischen 2026 und 2030 zur Übergabe an.

57 %

der Unternehmensinhaber sind bereits 55 Jahre oder älter.

69 %

der Inhaber nennen laut KfW einen fehlenden geeigneten Nachfolger als größte Hürde.

fast doppelt

so groß ist die Lücke zwischen abgabewilligen Betrieben und geeigneten Übernehmern laut DIHK seit 2019.

Quellen: IfM Bonn, KfW, DIHK

Warum jetzt?

Die Babyboomer-Generation geht in einer Geschwindigkeit in Rente, wie es sie in der deutschen Wirtschaftsgeschichte noch nicht gegeben hat.

Gleichzeitig gibt es historisch wenige potenzielle Nachfolger — Folge geringerer Geburtenraten und einer sinkenden Gründungsquote.

Das Ergebnis ist ein Käufermarkt, in dem viele gute Unternehmen keinen Abnehmer mehr finden. Nicht, weil sie schlecht sind — sondern weil sie nicht „verkaufsfähig“ genug sind oder es schlicht zu wenige Käufer gibt.

Was steht drin?

Auszug aus dem aktuellen Kapitel-Entwurf — kann sich bis zur Veröffentlichung noch ändern.

Teil 1 — Die Krise: Warum jetzt?

01

Was wir unter Nachfolge verstehen — und warum sie in eine Krise gerät

Nachfolge gab es immer. Diesmal treffen mehrere Sondereffekte gleichzeitig aufeinander.

02

Die Bevölkerungspyramide, die niemand sehen will

120 Millionen Menschen wurden geboren, 80 Millionen hätten es gebraucht. Warum das keine Prognose ist, sondern reine Mathematik.

03

Das Ost-Problem: Der doppelte Knick

Nur rund die Hälfte der Bevölkerung im nachfolgerelevanten Alter — warum Ost und West hier nicht vergleichbar sind.

04

Der Waldbrand: Eine Analogie aus der Natur

Was Ökosysteme über Unternehmensnachfolge verraten — und warum Erneuerung manchmal schmerzt.

05

Die Polykrise: Wenn alles gleichzeitig kommt

Demografie, Wertewandel, KI und Standortfragen — wenn sich vier Krisen gleichzeitig überlagern.

Teil 2 — Was das konkret bedeutet

06

Die reale Wahrheit

Von zehn verkaufswilligen Unternehmern finden künftig nur noch ein bis zwei einen Käufer — vorher waren es sieben.

07

Was macht das mit dem Einzelnen?

Kein Käufer heißt oft keine Altersvorsorge. Ein Lebenswerk, das plötzlich verschwindet.

08

Kann uns die nächste Generation retten?

Warum junge Menschen heute lieber gründen als übernehmen — und was das für den Mittelstand bedeutet.

09

Warum ist es so weit gekommen?

Steuersystem, Politik, Strukturen — warum auch ein gutes Unternehmen nicht automatisch einen Nachfolger findet.

Teil 3 — Was jetzt zu tun ist

10

Hoffnung ist kein unternehmerisches Konzept

Wir können den Wind nicht ändern — aber die Segel setzen. Warum Abwarten die teuerste Strategie ist.

11

Wie werde ich einer der Wenigen, die verkaufen?

Der 4-Wochen-Urlaubstest, die zweite Führungsebene, die Umsatzschwelle — was Käufer wirklich sehen wollen.

12

Was, wenn ich einer der Sieben bin?

Wachstum, Zusammenschluss, Teilverkauf oder Ausverkauf — die realistischen Optionen, wenn kein Käufer kommt.

13

Zeitplan

Wie viel Zeit ein Verkauf im Optimalfall braucht — und was zu tun ist, wenn sie nicht mehr da ist.

14

Was müsste die Politik tun?

Rahmenbedingungen, Gründerinnenquote, ein Unternehmerfonds mit Rückfluss — Stellhebel jenseits des einzelnen Betriebs.

Teil 4 — Zusatzkapitel: Worüber niemand spricht

15

Die blinden Flecken der Nachfolge

Wenn das Unternehmen Teil der eigenen Identität ist — und andere Risiken, die gern übersehen werden.

16

Grundlogiken der Unternehmensbewertung

Ein kurzer, verständlicher Abriss, wie eine Unternehmensbewertung wirklich funktioniert.

17

Fazit: Warum Warten die teuerste Option ist

Ein klarer Handlungsaufruf — und der nächste Schritt für alle, die in den nächsten zehn Jahren verkaufen wollen.

Platzhalter Buchcover
„Nachfolgekrise“

Nachfolgekrise

Ein Buch von Holger Wassermann

„Nachfolgekrise“ zeigt, warum in den kommenden Jahren tausende deutsche Mittelstandsunternehmen keinen Käufer mehr finden werden — und was Inhaber, Nachfolger und Berater jetzt wissen müssen. Für Unternehmer, die frühzeitig verstehen wollen, worauf sich der Markt zubewegt, statt später überrascht zu werden.

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Wer ist Holger Wassermann?

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Portraitfoto

Prof. Dr. Holger Wassermann ist einer der erfahrensten Nachfolge-Experten Deutschlands — mit über 30 Jahren Unternehmerpraxis und einer Verbindung aus akademischer Forschung und M&A-Beratung. Seit 1993 begleitet er mittelständische Unternehmen bei Nachfolge, Verkauf und Unternehmenstransaktionen, seit 2015 als Mitgründer und Geschäftsführer der INTAGUS GmbH in Berlin.

An der FOM Hochschule für Oekonomie & Management lehrt er seit 2003 und hält seit 2011 die Professur für Controlling und Rechnungswesen. Als Wissenschaftlicher Leiter des KCE KompetenzCentrums für Entrepreneurship & Mittelstand verbindet er Forschung und Praxis. Seit 2019 ist er zudem Herausgeber des Nachfolgemonitors, einer jährlichen Marktstudie in Kooperation mit dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken und Creditreform Rating.

30+ Jahre Unternehmerpraxis · 150+ begleitete Nachfolgeprozesse · über 200 Mio. € Transaktionsvolumen